Unser Fazit zum Projektmonat. Ein kurzes Interview mit uns selbst.
Unser Trailer ist online. Viel Spaß damit und gerne fleißig teilen!
Noch gibts kein Popcorn… Noch.
Menschenskinder, der vergangene Monat hatte es in sich.
Unser erstes gemeinsames Projekt. Und dann gleich Film. Schöne, ereignisreiche, aber auch anstrengende Tage liegen hinter uns. Der Beginn des neuen Studiensemesters von Konstantin und neue Arbeit für mich als Selbstständigem liegt frisch vor uns. Aber schauen wir doch erstmal auf den aktuellen Stand.
Folgendes haben wir an Material in den letzten drei Wochen gesammelt:
- ca. 24 Stunden Videomaterial
- ca. 430 Gigabyte Videodaten
- ca. 5 Gigabyte Audiodaten
Dieses ganze Material wurde letzte Woche verarbeitet und in eine sinnvolle Struktur gebracht. Die Clips wurden verschlagwortet und kategorisiert. Teilweise mussten Tonspuren mit Videobildern synchronisiert werden. Und am Ende soll es schön aussehen und einen ästhetisch-inhaltich ansprechenden Film ergeben.
Die harte und zeitintensive Arbeit der vergangenen Woche hat aber am letzten Wochenende (noch) nicht ihr Ende gefunden. Wir arbeiten weiter an unserem Film und planen, ihn im Frühsommer 2012 der Öffentlichkeit zeigen zu können. Angepeilt ist der Monat Juni.
An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für alles entgegen gebrachte Vertrauen, jede Ermutigung, jedes wohlwollende Gespräch, jede einzelne Spende. DANKE!
Verschwiegen werden soll aber auch nicht, dass uns zur Abschlussfinanzierung (vorgestreckte Reisekosten, DVD-Produktion, Webseite) noch einige hundert Euro fehlen. Wenn du also das hier liest, unsere Arbeit toll findest und mithelfen möchtest, dass der Film den Weg in die Öffentlichkeit findet, dann darfst du dich gerne an uns wenden. Wir schicken unser Spenden-PDF jedem gerne zu, der es haben möchte.
Ansonsten schnippeln wir jetzt hier und in Kassel weiter und melden uns bis zur Premiere des Films sicher noch das eine oder andere Mal. Also dranbleiben, am Blog und an der Facebook-Seite.
Drehschluss. Schnittbeginn.
Die bisher wohl intensivste und anstrengendste Woche unseres Projekts liegt hinter uns. Noch einmal durften wir drei interessante Menschen kennenlernen, begleiten, interviewen.
Am Montag nach Münster gestartet, reisten wir diese Woche über Düsseldorf nach Berlin. Dort verbrachten wir zwei vollgepackte Tage bevor es am Samstag weiter nach Dresden ging. Dort haben wir zwei unserer (möglichen) Protagonisten auf der Demo „Dresden Nazifrei“ beobachtet und filmisch begleitet. Beide jeweils in einem leicht anderen Kontext.
Neben heiß gelaufenen und vollen Speicherkarten bzw. Festplatten nahmen wir viele interessante Gespräche, inspirierende Begegnungen und starke Eindrücke mit nach Hause. Ich werde das Gefühl nicht los, dass dieses Kurzfilm-Projekt mich selbst mehr verändert als ich zu Beginn dachte.
Eigentlich war ich losgezogen, um mit starken Bildern und krassen Aussagen andere zu berühren und zu bewegen. Doch mittlerweile merke ich, dass so mancher Gedanke mich selbst am meisten herausfordert und berührt.
Jetzt beginnt die digitalen Schnippelei des Datenmaterials mit der Mauszeiger-Rasierklinge. Nach einer ausführlichen Videoschnittprogramm-Einarbeitung (Apple Final Cut Pro X) mithilfe eines sehr guten Video-Tutorials (die nebenbei gesagt, nebenbei geschehen musste), versuchen wir, die eingefangenen bewegten Bilder in eine erzählerisch anspruchsvolle Reihenfolge zu bringen.
So Gott will und die Technik sowie wir nicht versagen, werdet ihr bald Augen- und Ohrenzeugen von etwas Außergewöhnlichem. Inwiefern, verrate ich noch nicht.
Dresden. Nazifrei. Und wir mittendrin.
Eine kleine Fast-Vorschau auf unsere Protagonistinnen von letzter Woche… Donnertöchter!
Halbzeit.
Freitagnacht, Süddeutschland. Zwei frierende, verspannte, müde Gestalten stehen vor einer schwach beleuchteten Telefonzelle im schwäbischen Hinterland und hoffen, dass die Fahrerin für die letzten paar Meter bald kommt.
1300 Kilometer, großteils in Zügen verbracht.
13 Stunden Filmmaterial - 219 Gigabyte auf der Festplatte.
50 Kilogramm Gepäck verteilt auf zwei Rücken in vier Rucksäcken.
Und das erhebende Gefühl, in den letzten sieben Tagen vielen besonderen Menschen begegnet zu sein. Dreien davon durften wir nahe treten, Fragen stellen und Antworten hören, unsere Kameras und Mikrofone auf sie richten. Seltsam fühlt es sich an, seinem Gegenüber zwei Stunden lang gleichzeitig voll zuzuhören, sich die nächste Frage zurechtzulegen und den roten Faden nicht zu verlieren, den Gesprächsfluss aufrecht zu erhalten und sich bei der ganzen Sache eigene Meinung, Antworten und Statements weitestgehend zu verkneifen. Das alles ist anstrengender, als ich dachte - dafür aber auch wunderbar. Wenn jemand sich öffnet und abseits der kurzen glatten Statements von Hoffnungen und Ängsten, von Visionen und Wut anfängt zu erzählen, dann hüpft mir blutigem Anfänger das Herz. (Wundert es da jemand, dass ich vor Drehbeginn aufgekratzter war als meine Gegenüber?)
Genauso dankbar sind wir für die Gastfreundschaft in Leipzig und Dresden: all die Schlafsofas, Gästezimmer, Stücke Apfelstrudel und Tassen Tee&Kaffee, die kleinen Freuden unterwegs und die Gemeinschaft nach Feierabend, abseits der Kamera. Ohne all diese schönen Momente hätten wir wohl längst das Handtuch geworfen.
Die Technik tat, was von ihr gefordert war, und das überraschend fehlerfrei. Das Filmen mit digitalen Spiegelreflexkameras scheint nach wie vor ein Nischendasein zu fristen. Dabei ist das gesamte Equipment rund um zwei Kameras (Objektive, Stative, Mikrofone, Speicherkarten, Zubehör) zwar weder spottbillig noch federleicht und streckenweise frustrierend unausgereift - trotzdem vergleichsweise günstig und mobil. Für einen Bruchteil “großer” Budgets liefert unser Sammelsurium in Schwarzplastik und -metall allerdings richtig gute Bildqualität bei einfacher Handhabung. Für NGOs, Vereine und Werke eröffnet diese Technik vermutlich früher oder später Welten. Und wir sind darüber hinaus froh, die vom Fotografieren geprägten Seh- und Arbeitsgewohnheiten nicht für etwaige Klein-Camcorder über den Haufen werfen zu müssen.
Trotz der Unwägbarkeiten in Sachen Verspätung/Ausfall/Stehenbleiben/Heizungsversagen hatten wir uns kurzfristig fürs Bahnfahren entschieden. Preislich ähnlich gelagert wie die Reise per Auto, hat der ICE entscheidende Vorteile: bequeme Sitze, Steckdosen und Tische. Nach spätestens 30 Minuten sind die Laptops aufgeklappt, der UMTS-Stick online und es wird nahtlos da weitergearbeitet, wo wir zuletzt aufgehört hatten. Was dieses mobile Nomadenleben genau mit mir macht, habe ich noch nicht ganz verstanden. Aber verglichen mit vielstündigem Landschaftsbetrachten und Autobahnabfahrtenzählen gefällt mir dieser Reisemodus.
Zu guter Letzt, auch wenn Sam und ich uns laufend wiederholen: Unser großer Dank gilt allen, deren Spenden uns unterstützen! Ohne euch wäre die nächste Woche nicht möglich. Denn morgen früh schon geht es in die zweite Dreh-Runde. Stuttgart - Münster - Berlin - Dresden - Stuttgart, mit einigen individuellen Umwegen. Und wie es uns on tour ergeht… dazu später mehr hier im Blog.
Eiskalte Impressionen von der ersten Drehwoche.
Einen wunderschönen guten Morgen allerseits. Hier unser erster Vlog direkt aus Leipzig. Wir haben die letzten Tage viel gearbeitet (Dreharbeiten!) und melden uns hiermit bei euch.
Vielen lieben Dank für alle bisher eingegangenen Spenden! Ohne euren Support wäre das Projekt nicht möglich. DANKE!
Nichts desto trotz fehlen uns noch einige finanzielle Mittel zur abschliessenden Finanzierung der Projektkosten. Dabei hoffen wir weiterhin auf Unterstützung von Menschen, die das Projekt gut und finanziell unterstützenswert finden. Also vielleicht jemand wie du?
Helfen könnt ihr uns auch, indem ihr unsere Webseite oder Facebook-Seite teilt und euren Freunden vom Projekt weitererzählt. Wir melden uns bald wieder von der Reise oder aus dem Projektbüro.
Bis dahin: Schöne, erfolgreiche, interessante und gesegnete Tage!
Sam & Konstantin
Konsti vs. Sam: Kollaboratives Arbeiten on-&offline.

Xavier, du guter alter Sohn Mannheims, bei dir klingt das ja so einfach:
“Was wir alleine nicht schaffen/Das schaffen wir dann zusamm’/Dazu brauchen wir keinerlei Waffen /Uns’re Waffe nennt sich unser Verstand.”
Oder in unserem Fall mehr als nur die Birne - weil wir beide mit den Äpfelrechnern arbeiten, vereinfacht das die Ausgangslage erheblich. Dass auf beiden Macs Things das Aufgabenchaos im Altagsgeschäft bändigt, hilft allerdings bei der Verteilung von To-Dos leider wenig:
“Sorry, this feature is still work in progress. (…) Expect a lot of changes and improvements.”
Danke auch, wir bräuchten’s jetzt.
Und obwohl die einschlägigen Ratgeber, Trainer und Gurus uns dafür wohl den Kopf abreißen, weil wir die “simplify your Dingsbums“-Doktrin verletzen: parallel zu Things läuft Wunderlist - nur für dieses eine Projekt. Weniger wegen des überschicken Designs, sondern wegen der wirklich einfachen Möglichkeit, Aufgaben über die eingebaute Cloud hin-und-her zu verteilen. (Was den Herrn Anleiter freut: “Ich hab dir mal eben ein paar Aufgaben in Wunderlist gepackt.”) Die einstellbaren Deadlines lassen zwar den Funktionsumfang von Things vermissen, trotzdem helfen sie, den nächsten Streckenabschnitt zu planen.
Aber aller digitalen Lösungen, mit denen wir vermutlich auch die Strecke Kassel-Markgröningen auf Arbeitsfähigkeit verkürzen könnten, zum Trotz: dass das Ehepaar Kümmel ihr Haus, ihren Kühlschrank und ihr WLAN für den Praktikanten geöffnet haben, zeugt nicht nur von Leichtsinn Gastfreundlichkeit, es hilft auch ganz konkret. Im Wohnzimmer steht ein Schreibtisch, im Arbeitszimmer der andere; das eine Sofa ist kurzerhand zur Schlaf-, das andere zur Materialstelle umfunktioniert. Wichtige Entscheidungen werden im Gang getroffen, Freudenschreie und Frust geteilt, schnell mal eben gemeinsam zum Fotoladen gefahren - es zeigt sich, dass Zusammenarbeit zwischen Menschen immer noch am besten in Rufweite funktioniert.
Und mehr als das: unser Zusammenleben prägt das Arbeitsklima. Gemeinsam kochen, am Frühstückstisch diskutieren, zum Abschalten Filme schauen (ganz weg davon kommt man eben nie), fotografieren gehen und in Cafés entspannen… vielleicht nicht der Arbeitsmodus für ein dauerhafte Zusammenarbeit, aber dieses Praktikum gewinnt dadurch an Tiefe. Ob und wann wir uns das erste Mal unterwegs so richtig deftig in die Haare bekommen, bleibt abzuwarten.
Bis dahin geh’ ich mal weiter die To-Dos dezimieren.
“Irgendwann werden Historiker an uns nichts Großzügiges oder Wohltätiges sehen, sondern die nackte Barbarei unserer Privatheit.”
“Schuld. Die Barbarei Europas” vom Zentrum für politische Schönheit mit Sam zu schauen, war der Auslöser für Diskussionen über den Stil (Sam: Dieses Kamera-Gewackel! - Konstantin: Ui, Stilmittel!) genauso wie über die Sinnhaftigkeit der symbolischen Nachrungsmittel-Vernichtung am Ende. Und ob der Schlussmonolog nicht doch ein bisschen zuviel Pathos in Richtung Zuschauer feuert.
Außerdem ist unser erklärtes Ziel eben nicht, (halb)fiktional zu arbeiten. So spannend das auch sein mag, wir wollen Charaktere vorstellen, nicht spielen lassen.
Fest steht: Wenn die Deutsche Bank sich derartig aufscheuchen lässt, dann ist die Wirkung dieses halbfiktionalen, subjektiven, wackeligen erzählenden Films eine ordentliche. Und das macht Mut. Nicht dass wir eine Welle von Klagen auf uns zurollen sehen möchten (und dann die Spendengelder für Anwaltskosten ausgeben) - aber es freut uns dann doch, dass diese Form des Films funktioniert.
Anonym fragte: Hey Konsti! hört sich ja interessant an! Was meint ihr mit der derzeitigen Krise von Sinn und System?
Damit meinen wir, dass die momentan herrschenden Verhältnisse für uns nicht mehr kleine isolierte Probleme sind. Am Ende der Moderne stehen wir vor vielen Fragen: ist der entfesselte Kapitalismus wirklich gut für die Mehrheit der Menschen? Und ist die Konsumgesellschaft so hinnehmbar? Wie wollen wir Menschen weltweit zusammenleben? Welchen Planeten hinterlassen wir eigentlich unseren Enkeln? Wie gehen wir mit menschenfeindliche Meinungen vor der Haustür um? Du siehst, kleine Fragen gibt es momentan genügend, und die große (System-)Frage dahinter ist: Kann es so weiter gehen?
Um auf diese Krise reagieren zu können, braucht es allgemeine Wahrheiten, mit denen wir gemeinsam die Lage deuten und entsprechend handeln können.
Nur ist mit diesem Ende der großen gemeinsamen Geschichten wie z.B.
- “der Fortschritt macht alles besser”
- „Wir können alles erforschen und beherrschen, sogar Kernkraft“
- „Vernunftbegabte Menschen würden niemals Böses tun”
- “Der Westen ist zivilisierter als der Rest”
- “Marktwirtschaft ist klasse”
- oder “Wir glauben doch sowieso alle an Gott hier”
auch der gemeinsame Rahmen weg, in dem man über diese große Geht’s-noch?-Frage anständig nachdenken könnte.
Sozusagen ein Doppelproblem: die Fragen sind drängender als je zuvor, aber die Antworten aus den alten Schubladen passen nicht im Geringsten.
Etwas lange Antwort. Aber es ist ja auch ein schwieriges Thema. :)
Reflexion, nicht Reflektion.
Was wäre Soziale Arbeit wohl ohne die gute alte Frage: Was macht das mit dir? Abseits der immer wieder lustigen Möglichkeiten, jedes Gespräch unter angehenden Berufsbirkenstocklern damit zu verunstalten - es steckt ein wahrer Kern darin. Introspektive. Reflek Reflexion. Anhalten, neugierig werden, herausfinden, ob und wie das Tagwerk die große Welt und mich selbst verändert hat.
Um in der kurzen Zeit und mit begrenzten Mitteln nicht nur ein Filmprojekt auf die Reihe zu bekommen, sondern auch für Konstantins Studium und Sams praktische Arbeit neue Erkenntnisse zu gewinnen, darum schreiben wir: Dieses Blog hier natürlich. Außerdem Praxisberichte. Reflexionen. Lernzieldokumentationen.
Und was braucht jedes Projekt zuallererst? Eine Projektbeschreibung! Bittesehr, jetzt auch öffentlich und mit 50% weniger Pädagogisch.
Unsere Idee: Wir gehen geht der Frage nach: wie finden junge Erwachsene neue Antworten auf die derzeitige Krise von System und Sinn? Wie verändern sie die Gesellschaft, wie das Leben Einzelner?
Wir stellen Protagonistinnen und Protagonisten unserer Generation vor, die sich weder in Aktivismus ausbrennen noch vor den Problemen unserer Zeit kapitulieren - sondern in Denken, Glauben, Reden und Handeln neue Wege gehen.
Unsere Ziele: Wir wollen im Februar 2012 diese Menschen finden, sie filmisch portraitieren und dieses Ergebnis online veröffentlichen. Wie die Zuschauerinnen und Zuschauer darauf reagieren, wissen wir nicht. Aber wir hoffen, Denkanstöße zu geben und die Neugierde auf ein selbstbestimmtes, widerständiges, nachfolgendes Leben zu wecken.
Dabei beschäftigen uns selber Fragen:
- Welchen Gewinn kann unsere kritische&christliche Soziale Arbeit aus unserem filmischen Ansatz ziehen?
- Wie beeinflussen sich unser professioneller Anspruch als Sozialarbeiter und unsere kreative Arbeit gegenseitig?
- Und natürlich persönlich: welche Erfahrungen haben wir in Sachen Film/Schnitt/Produktion gewonnen?
Und wir haben (von der filmischen Realität noch unberührte) Grundsätze:
- Die Menschen stehen im Mittelpunkt: Ehrlich und offen dürfen unsere Protagonistinnen und Protagonisten das sagen und tun, was sie wollen. Wir haben keinen Erfolgsdruck und kein Drehbuch.
- wir wollen erzählen: nicht nur unter dem Aspekt der scheinbaren Objektivität die Lage dokumentieren, sondern aus unserer Perspektive die Menschen kennenlernen.
- Realität statt Reality: auch wenn wir subjektiv sind, bleiben wir ehrlich und verbiegen nicht die Wahrheit für den Film.
- Offen bleiben: wir haben Ideen und wir haben Konzepte, und trotzdem sind wir bereit für das Unplanbare.
- Transparent sein: wir legen offen, was wir machen, antworten auf Fragen und stellen uns der Kritik.
Soweit, so gut. Die Beschreibung findet ihr auch hier auf der Extra-Seite. Für Fragen, Anregungen, Kritik und Lob sind wir natürlich dankbar. Also, keine Scheu - Facebook, Mail (kontakt ät projektdonnerwetter.org) oder anonym.
Uns wird wärmer
Langsam kommt unser Projekt in die heiße Phase. Ein gutes halbes Jahr haben wir jetzt grob geplant, eine gute Woche laufen jetzt schon die Feinplanungen in den beiden Wohnbüros bei mir in Markgröningen. Und wir merken: Es wird spannend!
Einige von euch haben uns freundlicherweise schon die ein oder andere kleine Spende überwiesen. An dieser Stelle vielen Dank dafür! Das macht uns Mut, dass einiges, was wir geplant haben auch finanziell (vielleicht) klappen könnte. Wir hoffen.
Zugegeben, es ist ein Experiment. Es ist für uns beide der erste „ernstzunehmende“ Kurzfilm. Wir haben zwar schon eine Menge Technik durch meine selbstständige Tätigkeit als Fotograf und doch fehlen hier und dort noch Dinge, die man für so eine Kurzfilm-Produktion unbedingt braucht. So haben wir uns heute z.B. mit Schulterrigs für DSLR-Kameras auseinander gesetzt. Der Markt ist noch klein und überschaubar… aber vor allem asozial unfassbar teuer. Mittlerweile sind wir beim Gedanken „Selbstbau“ angelagt, weil das wohl die einzig „leistbare“ Lösung ist.

Trotzdem möchte ich an dieser Stelle für zwei Dinge werben:
- Wenn ihr irgend jemanden kennt, der sehr günstig oder kostenlos Schulter-Rigs mit Schärfezieheinrichtung für DSLR-Kameras verleiht: Meldet euch bei uns!
- Ansonsten freuen wir uns auch weiterhin über finanzielle Unterstützung. Ab nächste Woche fallen Reise- und Spesenkosten für die Fahrten zu den einzelnen Interview-Partnern an. Und bis dahin könnte unser Projektkonto noch ein kleines Plus vertragen. (Die Kontodaten bzw. unser Spenden-PDF schicken wir euch auf Anfrage gern zu.)
Bis es richtig losgeht, zeige ich hier mal einen meiner ersten DSLR-Video-Gehversuche aus dem Jahr 2011.

